Ehemalige Heimkinder

Die katholische Kirche hat sich am Fonds Heimerziehung beteiligt, an den sich ehemalige Heimkinder in den Jahren 2012 bis 2014 wenden konnten, um Leistungen zur Milderung von Folgeschäden aus der Heimzeit zwischen 1945 und 1975 zu erhalten. Der Fonds ist auf Empfehlung des Runden Tisches Heimerziehung eingerichtet worden, der im Dezember 2010 nach zweijährigen Beratungen seinen Abschlussbericht vorgelegt hat. Als Mitglied am Runden Tisch hatte die Deutsche Bischofskonferenz seit Februar 2009 zusammen mit weiteren Vertretern von Staat, Kommunen, evangelischer Kirche, Diakonie und Caritas sowie Betroffenen das Thema Heimerziehung kritisch diskutiert und beleuchtet.