| Aktuelle Meldung | Nr. 018

Kardinal Marx: Synodaler Weg führt neu in ein Pfingsten

Kirche soll Beispiel für die Welt sein, wie in der Kraft des Geistes einmütiges Miteinander geht

Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, hat zu Pfingsten für den synodalen Weg der Kirche geworben. „Es ist der synodale Weg, der die Kirche neu in ein Pfingsten hineinführt“, sagte Kardinal Marx am Pfingstsonntag (9. Juni 2019) in seiner Predigt im Münchner Liebfrauendom. „Nur dann kann die Kirche Beispiel für die Welt sein, wie respektvoll in der Kraft des Geistes ein einmütiges Miteinander geht.“

„Wie schön wäre es, wenn Kirche in diesen Zeiten ein solches Zeichen gäbe“, so der Kardinal weiter. Miteinander reden und einander verstehen zu können, seien zwei der großen menschlichen Gaben. In diesem Sinne sei das Pfingstfest ein „Fest der gelungenen Kommunikation“. Oft aber gelinge Kommunikation nicht, auch nicht in der Kirche. „Ich bin nicht immer glücklich über die Kommunikation der Kirche, auch über mich selber nicht“, sagte Kardinal Marx. Umso wichtiger sei der synodale Weg der Kirche, bei dem es darum gehe, das Volk Gottes zu hören. „Wir wollen aufeinander hören mit Respekt und die Sorgen des anderen hören.“ Schon der Heilige Paulus habe gesagt, dass allen der Geist Gottes gegeben ist. In dieser Tradition gelte es für die Kirche voranzugehen.

Quelle: Pressestelle des Erzbistums München und Freising