| Pressemeldung | Nr. 185

Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht Arbeitshilfe zur Situation der Christen in Kuba und Venezuela

Einladung für die Medien

Seit 2003 macht die Deutsche Bischofskonferenz mit ihrer Initiative „Solidarität mit verfolgten Christen unserer Zeit“ auf die Situation von diskriminierten oder unterdrückten Christen in zahlreichen Ländern aufmerksam. In diesem Jahr befasst sich die neue Arbeitshilfe mit der Situation in Kuba und Venezuela, erläutert aktuelle Konfliktlinien, analysiert die Hintergründe und lässt Mitglieder der Ortskirche zu Wort kommen.

Kuba und Venezuela gehören zum katholisch geprägten Lateinamerika. Eine Benachteiligung und Bedrängung von Christen in diesen Ländern scheint auf den ersten Blick unwahrscheinlich. Dennoch haben die Christen dort massive Probleme, ihren Glauben offen zu leben – zu groß sind die Einschränkungen durch die beiden autoritären politischen Systeme. Denn sowohl in Kuba als auch in Venezuela werden die Grundrechte der Menschen eingeschränkt. Wo das Menschenrecht auf Meinungsfreiheit nicht garantiert ist, ist auch das Menschenrecht auf Religionsfreiheit bedroht. Unter solchen Bedingungen die befreiende Botschaft Jesu Christi zu verkünden, und gesellschaftliche und soziale Missstände offen zu benennen, ist ein gefährliches Wagnis. Nicht wenige, die aus ihrer christlichen Verantwortung heraus politisch aktiv werden, sind bedroht und verfolgt.

Bei einem Pressegespräch wird die Arbeitshilfe vorgestellt und über die Situation der Christen in Kuba und Venezuela informiert. Interessierte Medienvertreter sind hierzu herzlich eingeladen, am

Montag, 26. November 2018,
um 10.30 Uhr
im Kommissariat der deutschen Bischöfe
(Katholisches Büro in Berlin)
Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin.


Als Gesprächspartner stehen zur Verfügung:

  • Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, und
  • Erzbischof José Luis Azuaje (Maracaibo), Vorsitzender der Venezolanischen Bischofskonferenz.


Hinweis:

Interessierte Medienvertreter sind gebeten, sich für dieses Pressegespräch bei der Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz mit einer formlosen E-Mail (pressestelle(at)dbk.de) anzumelden.