| Pressemeldung | Nr. 130

75 Jahre Gemeinschaft von Taizé

Kardinal Marx: Ökumenisches Gebet und Zeugnis

Anlässlich des 75. Jahrestages der Gründung der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, die Spiritualität und das Glaubenszeugnis von Taizé gewürdigt. „Wir sind dankbar für das, was von Taizé über so viele Jahre in die Welt ausstrahlt. Das ökumenische Gebet und das Zeugnis für Gott in dieser Gesellschaft sind unverzichtbar. Das lebt Taizé mit seiner Gemeinschaft glaubwürdig vor“, so Kardinal Marx.

„Gerade für eine junge Generation hat Taizé bis heute nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Es ist gut, wenn wir solche Orte haben, an denen sich Jugendliche mit ihrem Glauben auseinandersetzen und die Gemeinschaft in Christus erfahren können“, betonte Kardinal Marx. Gleichzeitig erinnerte er an die Ermordung des Gründers von Taizé, Frère Roger Schutz vor zehn Jahren: „Damals begann gerade der Weltjugendtag in Köln als Frère Roger gewaltsam den Tod fand. Erschüttert von dieser Tat haben tausende Jugendliche auf der ganzen Welt für den Verstorbenen gebetet. Sein geistliches Erbe wirkt bis heute weiter.“ Von Taizé aus erhofft sich Kardinal Marx auch künftig starke Impulse: „Als Christen bauen wir gemeinsam an dem einen Haus Europa. Gerade das versucht der Ort Taizé zu vermitteln. Am 75. Gründungstag von Taizé wünsche ich der Gemeinschaft Gottes Segen und einen weiter guten Weg im Sinne ihres Gründers.“