| Pressemeldung | Nr. 056

Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz schreibt an Menschen mit Behinderungen

„Eine Zeit, wo Gott uns nahe ist“

Der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für die Seelsorge für Menschen mit Behinderungen, Weihbischof Dr. Reinhard Hauke (Erfurt), hat in einem Brief den Menschen mit Beeinträchtigungen und deren Angehörigen sowie den in der Seelsorge tätigen Mitarbeitern Mut zugesprochen. Angesichts der Corona-Pandemie gebe es eine schwierige Lage, die insbesondere auch die Bewohner von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und deren Fachkräfte trifft. Ihm sei es ein Anliegen, diesen Mut zuzusprechen in einer Zeit, „wo Gott uns ganz nahe ist, denn er ist immer da, wo Menschen in Not sind“.

Weihbischof Hauke schreibt weiter: „In den Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, für Kranke und besonders in den Krankenhäusern arbeiten die Fachkräfte bis zur Erschöpfung. Ich möchte gern ihre Hände schütteln, aber ich darf es nicht. Darum sage ich allen: Ich bete für Euch!“ Gleichzeitig würdigt er die Frauen und Männer, „die am Telefon sitzen und zuhören, wenn jemand mit Sorgen anruft. Dort können alle anrufen. Am Telefon sitzen Pfarrer, Diakone, Gemeindereferenten und viele Ehrenamtliche. Viele sind zu Hause und freuen sich, wenn sie helfen können“. Weihbischof Hauke möchte mit dem heute (3. April 2020) veröffentlichten Brief neben dem Zeichen der Ermutigung auch ein Wort des Dankes für den Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer in der Behindertenpastoral sagen.


Hinweis:

Der Brief von Weihbischof Dr. Reinhard Hauke steht unten als Download zur Verfügung und ist auch in einer Übersetzung in Leichter Sprache abrufbar.